Wie man Ordnung in den Rechnungseingang bringt

Seit dem 1. Januar 2025 müssen Unternehmen E-Rechnungen empfangen und verarbeiten können – ohne Wenn und Aber. Was das technisch bedeutet, welche Fallstricke lauern und wie das EP Enterprise Portal einen strukturierten, GoBD-konformen Rechnungseingang schafft.

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Eine Rechnung kommt als XML-Datei im Posteingang an. Kein PDF, kein ausgedrucktes Dokument – eine maschinenlesbare Datei, die Dein Buchhaltungsprogramm nicht öffnen kann. Was tust Du? Viele Unternehmen stehen genau vor dieser Situation. Und seit dem 1. Januar 2025 ist klar: Das ist kein technisches Randproblem mehr, sondern ein gesetzliches Compliance-Thema.

Rechtlicher Rahmen

Was seit 2025 gilt – und was noch kommt

Die Einführung der E-Rechnungspflicht erfolgt gestaffelt. Wer heute noch nicht vorbereitet ist, läuft in einen wachsenden Engpass – denn die Anforderungen werden schrittweise verschärft.

⚖️ Was das Gesetz konkret fordert

Empfangspflicht ab 2025: Jedes Unternehmen muss technisch in der Lage sein, E-Rechnungen in strukturierten Formaten (XRechnung, ZUGFeRD) zu empfangen und zu lesen. Eine Verweigerung ist nicht möglich – die E-Rechnung ist eine offizielle Rechnungsart.

GoBD-konforme Archivierung: Eingangsrechnungen müssen unveränderbar, vollständig und jederzeit abrufbar archiviert werden. Ein einfaches Ablegen als PDF-Scan reicht nicht aus.

Kein Zustimmungserfordernis: Dein Lieferant braucht Deine Zustimmung nicht, um auf E-Rechnung umzustellen. Du musst vorbereitet sein – unabhängig davon, ob Du selbst E-Rechnungen versendest.

Was ist eigentlich eine E-Rechnung?

PDF, XRechnung, ZUGFeRD: Was ist was?

„E-Rechnung" klingt wie digitale Rechnung – aber nicht jede digitale Rechnung ist eine E-Rechnung im gesetzlichen Sinne. Der entscheidende Unterschied liegt im maschinenlesbaren XML-Format.

Ein einfacher PDF-Scan oder eine per E-Mail gesendete PDF-Rechnung ohne XML-Anteil erfüllt die gesetzlichen Anforderungen nicht – weder für den Versand ab 2027 noch für die GoBD-konforme Archivierung. Wer seinen Rechnungseingang heute noch rein auf PDF-Basis aufgebaut hat, muss handeln.

Das Problem

Warum ein unstrukturierter Rechnungseingang problematisch ist

Die E-Rechnungspflicht ist der formale Anlass. Aber auch unabhängig davon kostet ein chaotischer Rechnungseingang täglich bares Geld – in Form von verpassten Skontofristen, doppelt bezahlten Rechnungen und Mahngebühren, die niemand bemerkt hat.

  • Verpasste Skontofristen
    Eine Eingangsrechnung mit 2 % Skonto bei 10 Tagen liegt zwei Wochen unbemerkt im E-Mail-Postfach. Bei 100.000 € Rechnungsvolumen im Jahr entspricht das schnell 2.000 € verschenktem Rabatt.

  • Doppelzahlungen ohne Duplikat-Erkennung
    Dieselbe Rechnung landet zweimal im Eingang – einmal als XRechnung, einmal als PDF-Nachruf. Ohne Statusverwaltung wird sie zweimal gebucht und zweimal überwiesen.

  • Mahngebühren durch vergessene offene Posten
    Eine Rechnung ist bezahlt oder noch nicht? Leider ist der der Status nirgendwo vermerkt. Die nächste Mahnung kommt, die Beziehung zum Lieferanten leidet, Mahngebühren entstehen.

  • GoBD-Verstöße durch unkonforme Archivierung
    E-Mails löschen, PDFs lokal ablegen, nachträgliche Korrekturen ohne Protokoll – das sind klassische GoBD-Verstöße, die bei einer Betriebsprüfung teuer werden können.

„Dein Lieferant braucht Deine Zustimmung nicht, um auf E-Rechnung umzustellen. Die Frage ist nicht ob Du sie empfängst – sondern ob Du sie verarbeiten kannst."

So löst das EP Enterprise Portal diese Aufgabe

Eingangsrechnungen im EP: Strukturiert, vollständig, mit Archiv

Die EP-App Eingangsrechnungen wurde als zentraler Posteingang für alle Rechnungsformate entwickelt – egal ob XRechnung, ZUGFeRD-Hybrid oder klassisches PDF. Alle Dokumente landen an einem Ort, werden automatisch erkannt und können direkt verwaltet werden.

Du hast Fragen oder willst mehr Informationen? Kontaktiere uns und teste das EP:Enterprise Portal und die EP-App Eingangsrechnungen kostenlos – XRechnung, ZUGFeRD und PDF in einem zentralen Posteingang, sicher archiviert.